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Viele Mütter fragen sich, ob sie die Beikost selber kochen oder lieber aus
dem Gläschen nehmen sollen. Sicher haben beide Möglichkeiten Vorteile, so macht
das Selberkochen mit frischen Zutaten Spaß; andererseits ist ein Gläschen
schnell geöffnet und die winzige Menge, die das Baby zu Beginn zu sich nimmt,
lohnt kaum, frisch zu kochen.
Man kann auch beide miteinander verbinden: aus
einer gemusten Kartoffel, etwas Fett und einem halben Gläschen Bioland pro-biJo
Karotte oder Pastinake entsteht im Nu eine komplette Gemüsemahlzeit. Fertige Babynahrung ist sehr fein
püriert - ein großer Vorteil, denn dadurch können die wertvollen Nährstoffe
besser aufgenommen werden.
Ein weiterer Vorteil von fertiger Babykost ist der geringe Schadstoffgehalt. Da
Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder sogenannte Diätetische Lebensmittel sind,
gelten äußerst hohe, gesetzliche Qualitätsanforderungen. Mit dem Einsatz von
Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und strengsten Rückstandskontrollen
werden Naturkosthersteller diesen Anforderungen gerecht, wobei
Umweltschadstoffe wie z. B. Schwermetalle, auch vor ökologisch
bewirtschafteten Äckern nicht Halt machen. Zudem sind gerade beliebte
„Babygemüse“ Nitratsammler. Mit enstsprechenden Maßnahmen und Kontrollen, sowohl
vor als auch nach der Ernte, stellen Anbauer und Hersteller weitgehende
Schadstofffreiheit sicher. All dies kann bei der Selbstzubereitung nicht
gewährleistet werden.
Ist der Schritt zur Kleinkindernährung vollzogen, beginnt (etwa ab dem 10.
Lebensmonat) eine neue, spannende Ära, denn der Nachwuchs kann nun am
Familienessen teilnehmen. Aus den etwa vier gleich großen Milch- und
Breimahlzeiten werden nun drei Hauptmahlzeiten und zwei
Zwischenmahlzeiten. |