|
Zusätzlich zur Milchkost (Muttermilch oder Fläschchen) kann ab dem 5. Lebensmonat
(allergiegefährdete Kinder frühestens ab dem 7. Lebensmonat) langsam mit
der Beikost begonnen werden. Babys Nährstoffbedarf steigt, und es ist an der Zeit,
das Speiseangebot zu erweitern. Als erste Beikost eignet sich püriertes Gemüse
(z. B. Karotten- oder Pastinakenpüree) sehr gut. Doch haben Sie Geduld:
Ihr Baby muss erst mal lernen, mit dem Löffel zu essen. Wenn es zunächst den Brei
mit der Zunge wieder hinausbefördert, ist das kein Zeichen für ein Verweigern der
Nahrung, sondern es hat einfach noch nicht gelernt, den Brei
herunterzuschlucken. Ein zu frühes Füttern von Beikost, etwa ab dem 3.
Lebensmonat, ist nicht sinnvoll, da der Säugling noch auf Saugen eingestellt
ist. Sollte die Milchmenge nicht ausreichen, ist es angebracht, Ersatzmilch zu
geben.
Mit dem ersten Brei braucht das Kind nun zusätzliche Flüssigkeit (etwa 200 ml
pro Tag). Hier eignen sich stille Mineralwässer mit dem Zusatz „für
Säuglingsernährung geeignet“. Aber auch abgekochtes, nitratarmes Leitungswasser,
ungesüßte Tees ohne Zusätze oder verdünnte Fruchtsäfte sind
geeignet. |