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Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem des Körpers außerordentlich sensibel auf
gewisse Eiweiße (Proteine oder Glycoproteine) die z. B. in Lebensmitteln
enthalten sind. Diese sogenannten Fremdeiweiße nennt man auch Allergene. In
den meisten Lebensmitteln sind mehrere Proteine, die Allergien auslösen können.
Bei besonderer Empfindlichkeit entwickelt der Körper Abwehrzellen bzw. Antikörper,
die bei Kontakt mit dem Allergen die o. g. Überreaktion des
Immunsystems auslösen. Durch Bearbeiten des Lebensmittels kann dessen allergenes
Potential beeinflusst werden. So können z. B. die Allergene in
Früchten und Gemüsen durch Erhitzen „unschädlich“ gemacht werden; die Allergene
in Fleisch, Soja, Sellerie und Weizen verlieren durch Erhitzen dagegen nur wenig
von ihrem allergenen Potential. Säuglinge reagieren häufig auf Fremdeiweiße
in Kuhmilch, gefolgt von Hühnerei, Erdnuss, Soja, Weizen, Fisch und
Nüssen. |