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Wenn in der Familie mindestens ein Geschwisterkind oder ein bzw. beide Elternteile bereits
von einer Allergie betroffen sind, ist das Neugeborene sehr allergiegefährdet. Jetzt
ist es wichtig, mit einer allergenarmen Ernährung mögliche Nahrungsmittelallergien
in der Entstehung zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. Hierbei
ist die beste Prophylaxe die Muttermilch! Es wird empfohlen, mindestens
4, möglichst aber 6 Monate ausschließlich zu stillen. In den ersten
4 bis 6 Lebensmonaten ist die Allergiegefahr durch Fremdeiweiße sehr
hoch, daher sollte möglichst noch keine Beikost gegeben werden.
Vor allem in den ersten Tagen nach der Geburt sollte
auch keine Ersatzmilch gegeben werden. Ist das Stillen nicht möglich, kann auf
sogenannte HA-Nahrung (hypoallergene Nahrung) ausgewichen werden. Allerdings ist
HA-Nahrung lediglich zur Vorbeugung, nicht aber zur Therapie von Allergien
geeignet, auch darf sie nicht bei Säuglingen mit ausgewiesener Kuhmilchallergie
eingesetzt werden. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrem Arzt oder
Heilpraktiker.
Was Sie
sonst noch beachten können:
In der Schwangerschaft und später in Anwesenheit des Babys Tabakrauch
vermeiden; bei Kontakt mit Haustieren ist Hygiene oberstes Gebot.
Das Wohnumfeld möglichst staubfrei halten, regelmäßig lüften, um
Schimmelbildung vorzubeugen.
Bei Umstellung auf Beikost - ob allergiegefährdet oder nicht: für Ihr Baby ist
es in jedem Fall besser, wenn neue Lebensmittel immer nur einzeln, nach und
nach, in den Speiseplan eingeführt werden. Eventuelle Unverträglichkeiten können
so besser erkannt werden. |