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Da die Muttermilch vom gestillten Baby optimal ausgenutzt wird, ist es kein
Grund zur Beunruhigung, wenn der Stuhlgang für einige Tage ausbleibt. Hat ein
Flaschenkind hingegen 3 Tage lang keinen Stuhlgang oder ist dieser sehr hart,
kann dies ein Zeichen für Verstopfung sein. Stellen Sie zunächst einmal sicher,
daß die Flüssigkeitszufuhr ausreichend ist. Eine Verdünnung der Milchnahrung
könnte zusätzlich hilfreich sein, da diese in zu hoher Konzentration
verstopfungsfördernd wirken kann. Vielfach kann auch sehr hartes
Leitungswasser das Verdauungsproblem verstärken, kochen Sie in diesem Fall das
Wasser für die Babynahrung 5 Minuten auf. Ist das Kind im Beikostalter, wird
der Stuhl weicher: die täglichen Obst- und Gemüsegaben mit etwas
Vollkorngetreide enthalten reichlich Ballaststoffe, die die Darmtätigkeit ganz
natürlich regulieren. Als sehr stuhlnormalisierend gilt Hafer, wobei Fruchtsäfte
und Muse eher stuhlauflockernd wirken. Bananen, Äpfel, Karotten und Reis
sollten bei Verstopfungsneigung eingeschränkt werden; ab dem 8. Monat können
milder Joghurt und püriertes Trockenobst zur Förderung der Verdauung angeboten
werden. Gute Erfolge können auch mit Babygymnastik erzielt werden, die die
Peristaltik des Verdauungstraktes auf angenehme Weise unterstützt. Ist Babys
Stuhl hingegen zu weich und wässrig, sollte man die Ursache ergründen. Bei mehr
als drei wässrigen Stühlen am Tag (bei Flaschenkindern) ist der Rat eines Arztes
heranzuziehen. Oft ist eine Infektion oder eine
Nahrungsmittelunverträglichkeit die Ursache von Durchfallerkrankungen.
Stuhlfestigend wirken in diesem Fall Reisschleim, Karottensuppe,
Kartoffelbrei, zerdrückte Banane und geriebener Apfel. Auf Fett
sollte zunächst verzichtet werden.
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